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Wirtschaftsfaktor

Der Wintertourismus in Österreich hat einen Anteil von 4,1 % am jährlichen BIP und erwirtschaftet einen jährlichen Gesamteinkommenseffekt von 11. Mrd. Euro / Jahr an Wertschöpfung. Durch die Beschäftigung bei Bergbahnen, Hotellerie, Gastronomie und weiteren Dienstleistungssektoren können durch den Wintersport 250.000 Arbeitsplätze geschaffen und in weiterer Folge 1.8 Mrd. Euro Steuern und Sozialabgaben pro Jahr erzielt werden.

Die Zahlen sprechen eigentlich für sich!

Dass allein die österreichische Seilbahnbranche mit 2,58 Mrd. Euro einen sehr wesentlichen Beitrag zum jährlichen Volkseinkommen leistet und Arbeitgeber von rund 14.300 Menschen ist, sagt bereits sehr viel über die bedeutende Rolle der österreichischen Seilbahnen aus.

Die 254 österreichischen Seilbahnunternehmungen konnten im Winter 2008/09 einen Kassenumsatz (reiner Umsatz durch Bahnen und Lifte) von € 1.166,40 Mio. erwirtschaften. Es wurden  56,87 Mio. Skifahrertage (+ 6,8 %) und 626,4 Mio. Beförderungen (+2,4 %) verzeichnet.

Die österreichischen Seilbahnunternehmungen haben im Betriebsjahr 2008 in Summe 557 Mio. Euro in den Neubau und die Modernisierung von Anlagen, in die technische Beschneiung und in die Serviceleistung investiert.

Damit wird die heimische Wirtschaft gefördert und die Wertschöpfungskette erweitert. Vor allem aber kann damit der Winterbetrieb in Österreich gewährleistet und in weiterer Folge Arbeitsplätze für einzelne Unternehmen und die gesamte Tourismuswirtschaft sichergestellt werden. Gerade in alpinen Gebieten wird dadurch zur Erhaltung des Lebensraumes der ländlichen Bevölkerung wesentlich beigetragen.