Den Einfluss der Seilbahnwirtschaft auf das Ausgabeverhalten der Wintersportler, das Volkseinkommen und die Steuerleistung untersuchte eine vom Fachverband der Seilbahnen - Marketing Forum 2005 beauftragte Wertschöpfungsstudie. Die Seilbahnen Österreichs erweisen sich als starker regionaler Umsatzbringer und Wertschöpfungsfaktor.
Profiteure durch Zusatzausgaben der Bergbahnnutzer sind in erster Linie Unternehmen aus den Bereichen Hotellerie und Gastgewerbe und der Handel. Einen wesentlichen Nutzen ziehen aber auch Unternehmen des Baugewerbes und aus dem Dienstleistungsbereich.
In Relation zu den Einkommen des Bergbahnbereiches (Primärsektors) ergibt dies einen Multiplikatoreffekt von 6, d.h. € 1.000,- an Löhne, Gehälter und Gewinn bei den Bergbahnen führen durch deren Nutzung insgesamt zu Einkommen in Höhe von € 6.000,- in der Region. An Umsatzsteuerleistungen für den Staat wird ein Betrag von € 502,2 Mio. jährlich abgeführt.
Von den durchschnittlichen Tagesausgaben eines Gastes (ohne Reisekosten) entfallen knapp 53% auf Unterkunft und Verpflegung. Rund 26% gibt der Gast für sonstige Dienstleistungen und Einkäufe sonstiger Waren inkl. Lebensmitteleinkäufe aus und 21% nimmt die Skikarte in Anspruch.
Das Verhältnis der Gesamtausgaben zur Liftkarte beträgt rund 4:1.
Quelle: dwif München, Wertschöpfungsstudie Seilbahnen 2005, Österreich Werbung
T-MONA 06

