Heute sind die österreichischen Seilbahnen mit 3.003 Anlagen, davon 973 Seilbahnen und Sessellifte und 2030 Schlepplifte, der Motor für den gesamten Wintertourismus. Die Anzahl der Seilbahnanlagen ist rückläufig, parallel dazu steigt jedoch jährlich die Anzahl der Beförderungen. Grund dafür ist der Ersatz von Schleppliften durch moderne, komfortable Aufstiegshilfen mit höherer Kapazität.
Es gibt heute verschiedene Arten von Seilbahnanlagen
- Standseilbahnen: Die Wagen werden über Schienen und ein Zugseil fortbewegt.
- Pendelbahnen (auch Großkabinenbahn, Luftseilbahn): Sie transportieren die Fahrgäste in einem Laufwerk auf Tragseilen.
- Umlaufbahnen: Hier gibt es je ein Tragseil für die Berg- und die Talfahrt. In den Stationen werden die Wagen zum Ein- und Aussteigen der Fahrgäste abgeklemmt.
- Sesselbahnen: Sitze bzw. Sitzbänke für ein bis acht Fahrgäste sind über ein Gehängerohr und eine Klemme mit dem Förderseil verbunden. Werden die Sessel in der Station vom Förderseil abgeklemmt, spricht man von kuppelbaren Sesselbahnen.
- Schlepplifte: Die Beförderung der Wintersportler erfolgt über eine Schleppvorrichtung (zB. über einen T-förmigen Bügel für zwei Personen), die mit dem Förderseil verbunden ist.
Dem alpinen Wintersportlern stehen heute in Österreich 20.000 ha an Pistenfläche zur Verfügung. Durch moderne Beschneiungsanlagen ist auf über 60% der gesamten österreichischen Pistenfläche ein gefahrloser Skibetrieb bis Saisonende garantiert. Für die Sicherheit und den Komfort der Pisten sind spätnachts und frühmorgens über 1000 Pistengeräte im vollen Einsatz.

